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Für neue Herausforderungen gerüstet

Eines der Eckpfeiler der Anwohnerinitiative Thälmannpark ist Transparenz. Wir forcierten einen regen Austausch von unterschiedlichen Meinungen, Bedürfnissen und Ansichten. Das gesamte Spektrum der heterogenen Bevölkerung sollte und soll über die Initiative eine Stimme bekommen. Es wird keine Meinungsmacher geben, die fertige Meinungen aus einem kleinen Kreis der Öffentlichkeit als Meinung der hier lebenden Menschen unterjubeln. Jederzeit stellt die Initiative den Rahmen zur autonomen Meinungsäußerung aller zur Verfügung.

Diese Möglichkeit wird von vielen Menschen genutzt. So auch bei den Stellungnahmen zur Voruntersuchung von Stattbau. Nach der Genehmigung der Autoren veröffentlichen wir diese Stellungnahmen. Wie die von uns praktizierte und geforderte Transparenz auch vom Bezirksamt und Stattbau durchgeführt wird, lässt äußerst zu wünschen übrig.

Die über 40 Stellungnahmen finden, auch wenn sie anonymisiert werden können, leider keinen Weg an die Öffentlichkeit. Wie hier Zusagen des Amtes verschleppt und blockiert werden, ist so nicht hinzunehmen. Mit dem Verweis, man würde zur Erörterungsveranstaltung von Stattbau im April sich mit den Stellungnahmen beschäftigen, zeigt das Amt sein eindeutiges Desinteresse an Bürgerwillen und -meinungen. Es ist nicht nachzuvollziehen, wie man auf einer einzigen Veranstaltung so vielen Meinungen gerecht werden will. Wahrscheinlich ist das auch nicht politischer Wille.

Stattdessen ist das Ziel von Baustadtrat Kirchner, die Anwohnerinitiative zu diskreditieren, wie er es in Interviews des Öfteren getan hat. Da zeigt er viel mehr Kreativität, als tatsächlich Bürgerwillen in städtepolitische Konzeptionen einfließen zu lassen. Er sollte wissen, dass die Initiative durchaus eine Gewichtung und ein stabiles Fundament aufweist, das uns für die zukünftigen Aufgaben im und um den Thälmannpark gerüstet hat.

Raik Weber

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